
Die Bundesregierung soll die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zügig angehen. Dies fordert die hochfränkische Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Kurzfristig könne das Teilstück Reichenbach – Hof in Angriff genommen werden, entsprechende Vorarbeiten seien von der alten Bundesregierung bereits getätigt worden. Im Anschluss müsse entsprechend der Verkehrswegeplanung weiter in Richtung Marktredwitz, Schirnding und Nürnberg modernisiert werden, so Ernstberger. Eine Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz – Regensburg komme dann im Anschluss in Frage. Darüberhinaus fordert die Abgeordnete Ramsauer auf, wegen der aktuellen Probleme mit der Neigetechnik Einfluss auf die Deutsche Bahn zu nehmen. Auf der Franken-Sachsen-Magistrale müsse man schnell wieder zu einem regulären und pünktlichen Verkehr kommen. Es sei ein unhaltbarer Zustand, dass Städte wie Bayreuth und Münchberg von überregionalen Zugverbindungen abgekoppelt werden. Oberfranken benötige als leistungsfähiger Industrie-, Handels- und Dienstleistungsstandort eine moderne Schieneninfrastruktur und verlässliche Anschlüsse an die Metropolregionen Nürnberg und Dresden, schreibt Ernstberger abschließend.
